Embassy于2005年推出,历经近15年的销售,据说是2020年4月推出的最后一款MIH手表。 现在,MIH正在滴答作响。 MIH的设计师Christian Gafner正在计划新版本。 自2020年9月9日起可以预订。MIH手表的维修和保养将继续以常规质量在EMBASSY进行。

MIH时钟

  • 作为MIH的前保管人路德维希·奥奇斯林(Ludwig Oechslin)凭借多年的手表设计经验,在他的作品集中拥有令人印象深刻的复杂功能系列腕表。然而,他长期以来的梦想是设计一款简洁的手表,让大众易于接受。通过他在钟表博物馆的工作(2001年至2014年),与恩铂希(Embassy)集团以及制表大师保罗格柏(Paul Gerber)的跨界合作,这个想法终于得以酝酿成熟。最终将路德维希·奥奇斯林(Ludwig Oechslin)年历功能带到了批量生产中,并继续为每一块MIH手表的精工巧制加入自己的专业见解。

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只有必要

该腕表虽为极简设计,但不会牺牲至关重要的功能 – 日历。路德维希·奥奇斯林(Ludwig Oechslin)开发了一款年历功能,只有9个零件(而不是通常的30-40个),日期在一个清晰的窗口显示。年历功能的原理是利用三个由ETA Valjoux 7750机芯驱动的同心转盘来实现。此机芯非常适合需要同时转动的日历转盘。

圆的平方

因为机芯本身无法辨认闰年的到来,年历每年只需调整一次,即在2月底。由于机械构造的原因,日历显示窗口通常遍布在整个表盘上,比较影响查看时间。 路德维希·奥奇斯林(Ludwig Oechslin)设计了一个清晰的小窗口可以轻松查看日历,解决了这个问题。三个同心转盘协同工作以实现这个目的。最里面显示星期,中间显示月份,最外面显示日期。日期转盘每天午夜由机芯中的一个机械机制负责切换。其余两个转盘的设置,以及在某些情况下日期的调整,是通过机芯中另外一个单独的机械机制来完成。 MIH手表还有一个计时码表功能,其按钮位于表冠上方,具有三个作用:码表的启动,停止和复位,该码表计时的小秒在正面,三十分钟圆盘在手表背面透明的部分显示,这样的设计非常特别,与众不同。

完美的设计

设计非常简洁实用。表盘没有任何文字或品牌标识。唯一的文字是三点钟位置的日期显示和九点钟位置的品牌名称缩写MIH(Musée International Horlogerie)。表盘整体为哑光黑色,以优化超光速涂层指针的易读性。在秒针末端的红色标记使得几乎隐形的秒针只在特定的地方被看见:在分钟环的外缘和时间点的顶部。直径42毫米的表壳为钛金属材质,尽显典雅风范。

MIH时钟

路德维希·奥奇斯林(Ludwig Oechslin)的年历仅由九个零件组成。是利用了一种非常巧妙的机械机制,凭借其精湛的工艺和极致的简约设计,目前这种技术仍是制表业的标杆。 联邦文化办公室甚至决定将其添加到苏黎世的设计博物馆。MIH(Musée International Horlogerie)的纯正腕表仅在博物馆以及瑞士卢塞恩(Lucerne)和圣莫里茨(St. Moritz)的恩铂希(Embassy)钟表店独家有售。

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Die MIH Macher.

Ludwig Oechslin

Ludwig Öchslin der frühere Konservator des MIHLudwig Oechslin war von 2001 – 2014 Konservator des Internationalen Uhrenmuseums in La Chaux-de-Fonds. Unter all seinen Kollegen dürfte er den ungewöhnlichsten Werdegang aufweisen. Die meisten Uhrenfachleute kennenden Luzerner als begnadeten Uhrmacher und Tüftler. Seine Uhrmacherlaufbahn begann relativ spät, nämlich während er bereits an der Uni Griechisch, Latein, Alte Geschichte und Archäologie studierte. Damals fing er nebenbei eine Uhrmacherlehrebei Jörg Spöring in Luzern an. Seit er all dies und noch den Doktor in theoretischer Physik gemacht hat, sind seinem Kopf einige der komplexesten mechanischen Uhrwerke entsprungen, zu denen auch eine astronomische Grossuhrzu zählen ist. Während langer Jahre entwickelte Oechslin in der Folge Uhren für die Uhrenmarke Ulysse Nardin, bis ihn schliesslich die Wissenschaft wieder hatte und er ans Internationale Uhrenmuseum berufen wurde. Seine Verbindungmit dem Luzerner Uhrengeschäft EMBASSY trug weitere Früchte: Seit 2009 ist ochs und junior seine eigene Uhrengeschichte. Kleinste Stückzahlen garantieren, dass Oechslins Philosophie ungefiltert in Produkte umgesetzt wird. Wie lässt sichein Zeithorizont mit einer Uhr, frei von Buchstaben und Zahlen als Hilfsmittel, realisieren? Wie lässt sich eine komplexe Aufgabenstellung genial einfach lösen? Ludwig Oechslins Antwort auf diese Fragen.

Paul Gerber

Paul Gerber ist gebürtiger Berner, lebt und arbeitet jedoch seit 1970 in Zürich. Die den Bernern eigene Wesensart, nämlich eine unerschütterliche Ruhe und Geduld, wird er jedoch auch in dieser Stadt niemals ablegen. Sie ist schliesslich das A und O für einen Uhrmacher und Konstrukteur. Paul Gerber hat schon die unwahrscheinlichsten Mechanismen in seiner Werkstatt entwickelt. Damit zu prahlen, liegt ihm jedoch fern. Seine kleinste Pendeluhr mit Räderwerk aus Holz hat ihm 1989 sogar einen Eintrag ins «Guinness Book of Records» beschert, der bis heute gültig ist. 2003 folgte die komplizierteste Armbanduhr der Welt, basierend auf einem Schritt für Schritt für einen Privatkunden modifizierten Uhrwerk aus dem
Jahr 1892. Da Paul Gerber nicht nur gerne tüftelt, sondern auch ein Entwickler ist, konzipiert er für bekannte Uhrenmarken komplizierte Zusatzfunktionen. Paul Gerber pflegt gute Kontakte zum MIH, dem er im Jahr 2004 kinetische Skulpturen des Künstlers Miki Eleta spendete. Sie illustrieren die Funktionsteile der mechanischen Uhr. Es ist deshalb nicht verwunderlich, dass er für das Projekt MIH-Uhr Feuer und Flamme war. Die meisten seiner Auftraggeber verschweigen, wer hinter ihrer Innovation steht. Wir nicht.

Christian Gafner

Christian Gafner

Das unverkennbare Design der MIH-Uhr stammt vom Industrie-Designer Christian Gafner. Der Gestalter hat sich vor allem ausserhalb der Uhrenszene mit unterschiedlichsten Projekten einen Namen gemacht. So stammt beispielsweise das Design der neuen, universell verwendbaren Sonnenbrille der Schweizer Armee aus seiner Feder. Durch ihren modularen Aufbau kann die Brille im Handumdrehen mit unterschiedlichen Bügeln, Sonnenblenden und Nasenpads bestückt werden. Dadurch eignet sie sich für Piloten genauso wie für Alpinisten. Gafner hat aber auch bereits für die Industrie Verpackungsmaschinen und für die Computer der Polizei Verkehrsleitsysteme konzipiert. Mit seinen vielfältigen Erfahrungen konnte er das Projekt MIH-Uhr unter ganz anderen Voraussetzungen angehen als ein eingefleischter Uhrendesigner. Christian Gafner ist das Projekt unbelastet angegangen und hat es den Uhrmachern überlassen, sich um die Umsetzung zu kümmern. Nur so ist es möglich, eine Design-Idee ohne Kompromisse bis zu einem interessanten fertigen Produkt durchzuziehen. Herausgekommen ist eine Uhr, die alle Beteiligten überrascht und sofort begeistert hat. Die MIH-Uhr sieht aus wie eine alte Bekannte und ist dennoch anders als andere Uhren. Sie versucht nicht angestrengt originell zu sein, sondern ist einfach nur Uhr. Heute ist er Inhaber des Marke ilmia® (www.ilmia.org).

MIH unterstütze Projekte.

Die Projekte

Ein Teil des Erlöses aus dem Verkauf jeder MIH Uhr geht an das Internationale Uhrenmuseum in La Chaux-de-Fonds (MIH). Der überwiesenennBetrag ist zweckgebunden und wird für spezielle Projekte verwendet, an demsowohl die Käufer der Uhr als auch die Besucher des Museums teilhaben können. Das erste Projekt, die Uhr des bretonischen Uhrmachers Daniel Vachey (1904 – 1991) ist in der Zwischenzeit restauriert. Die 150 cm hohe monumentale Uhr inGestalt einer gotischen Kathedrale aus Holz wurde 2002 vom MIH mit Mitteln der „Amis du MIH“ erworben, mit dem Ziel, sie dem Publikum funktionsfähig zu präsentieren. Der Archäologe und Uhrmacher Peter Maria Verhoeven konnte 2005 für die Analyse und Restaurierung der Uhr gewonnen werden. Seine Arbeit, die akribische Dokumentation und Instandstellung dieser Uhr ist das erste Projekt, das dank den Einnahmen aus dem Verkauf der MIH-Uhr finanziert werden konnte. So unterstützt EMBASSY das Internationale Uhren Museum für jede verkaufte MIH mit CHF 700. Verhoevens fünfjährige Arbeit ist durch eine vierbändige Schrift im Verlag „L’Homme et le Temps“ dokumentiert. Und die funktionierende Uhr kann im Museum bewundert werden. Die Vachey ist jetzt der Grund, das MIH am Mittag zu besuchen – um das Krähen des Hahns und das Tanzen der Bretonen zu beobachten, gefolgt von einem Danse Macabre. Die Gezeiten des Atlantiks können ebenfalls gesehen werden und zudem sind die Stundenschläge und die mechanische Musik zu hören. Eine interaktive Bildschirmpräsentation zeigt dieFunktionen und historischen Hintergründe dieser einzigartigen Uhr der Neuzeit. Der Verkauf der MIH-Uhr wird weiterhin dazu beitragen, Forschung und Veröffentlichung sowie Restaurierung wichtiger Uhren zu finanzieren. Die Mittel helfenaber auch um zeitgenössische Exponate aus der Uhrmacherei zu beschaffen, sie auszustellen und somit wichtige Entwicklung im Handwerk zu präsentieren. In der Broschüre „Die Projekte“ erfahren Sie mehr über die aktuellen Vorhaben.

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